Schön war es
Abstrakte Überreste

Donnerstag, 21. April 2016, 19.30 Uhr

Ein Objekt von Arpad Dobriban
Vortrag-Geruch-Geschmack
im Rahmen der Reihe Olfactorismus - Über den Geruch


Arpad Dobriban: Abstrakte Überreste (Det./Ausschnitt)


Im Geschmack - der im starken Maße vom Geruch und dessen Wahrnehmung abhängig ist - bündeln sich Spuren von Handlungen. Wie wir uns die Welt einverleiben, zeigt unser Blick auf die Welt. Kochen als älteste, überlebenswichtige Kulturtechnik des Menschen ist eine Metapher für unseren Umgang mit den Dingen. Der Herd und die Küche sind das eigene Universum, in dem wir, wenn wir es wollen, selbstbestimmt agieren können. Das sind einige der Kernsätze von Arpad Dobriban, mit denen er Fragen zu seiner Arbeit beantwortet.

Arpad Dobriban hatte in den achtziger Jahren vor allem bei Nam June Paik (zuletzt als Meisterschüler) an der Düsseldorfer Kunstakademie und in der Kochklasse von Peter Kubelka an der Städelschule in Frankfurt studiert. Seitdem hat er systematisch ein Werk aufgebaut, das sich um zwei Pole gruppiert: zum einen um Filme und Photographien (die sich hauptsächlich darum drehen, ihr jeweiliges Medium zu analysieren und zu reflektieren), zum anderen um Erforschungen und Inszenierungen von Speisen – eine Kritik des Geschmacks.

 
Live Moon Smelling #11

Freitag, 15. April 2016, 19.30 Uhr

Live Moon Smelling #11 - Eine Performance von Hagen Betzwieser
im Rahmen der Reihe Olfactismus - Über den Geruch




Das Projekt über den Geruch des Mondes, das Hagen Betzwieser seit 2010 mit Sue Corke unter dem Namen WE COLONISED THE MOON zusammen betreibt, basiert auf der 2006 an der Akademie Schloss Solitude entstandenen Arbeit „How the Universe Smells“. Der Geruch des Mondes wurde lediglich von einer Handvoll der Apollo-Astronauten nach ihrer Rückkehr von der Mondoberfläche beschrieben. Hierbei ist das Zitat von Charlie Duke (Apollo 16, 1972) »It is really a strong smell. It has that taste – to me, gunpowder – and the smell of gunpowder, too«, die wichtigste dokumentierte Beschreibung. Dank einer Art Commission des Stedelijk Museums Amsterdam und im Anschluss von The Arts Catalyst London und FACT Liverpool konnten sie den international renommierten Aroma-Experten Steve Pearce von Omega Ingredients für das Projekt gewinnen, der anhand ihrer Recherchen den Geruch des Mondes herstellte. Seitdem ist der Geruch Basis für Rauminstallationen und Performances. Die sogenannten LIVE Moon Smellings ermöglichen es, einem Publikum aktiv den Geruch des Mondes zu erleben. Es greift die Technologie von Micro Incapsulations auf und skaliert sie von atomarer Ebene auf eine leicht verständliche und erlebbare Größe. LIVE Moon Smellings fanden bisher z. B. in London, Liverpool, Hong Kong, Mexico City, Leipzig und Dresden statt.

Hagen Betzwieser betreibt als Designer und Künstler das Spiel mit dem Möglichen. Als Konzeptkünstler arbeitet er mit einer Vielzahl von Medien, wie zum Beispiel Installationen, Video, Film, Skulptur bis hin zu Performances. Nach seinem Studium des Kommunikationsdesigns mit Schwerpunkt Fotografie und Video arbeitete er mehrere Jahre als Art Director für eine renommierte Stuttgarter Agentur bevor er sich 2005 durch ein Stipendium an der Akademie Schloss Solitude voll und ganz seinem bereits 2001 gegründeten Projekt “Institut für Allgemeine Theorie” widmete. Der heute in Stuttgart lebende Künstler arbeitet international in unterschiedlichen Kooperationen wie zum Beispiel seit 2008 mit der britischen Künstlerin Sue Corke als WE COLONISED THE MOON in London. Arbeiten wie „The Smell of the Moon“ oder Videoinstallationen zu DIY Astronautentrainings und Simulationen von Schwerelosigkeit sind weltweit in Museen und Galerien zu sehen.

 
Zu Besuch ...

zum Karaoke in der Jasmin-Thai-Bar
Freitag, 30. Oktober 2015, 22 Uhr

"Zu Besuch ..." ist eine Veranstaltungsreihe des Neuen Kunstvereins Wuppertal, in der wir unterschiedlichste Orte, Begebenheiten und Aktionen aufsuchen, um ein kulturelles Netzwerk zu spannen. Schon 2010 luden wir zu einem japanischen Abend ein, dessen Höhepunkte ein Sake-Verkostung und anschließendes Karaoke war. Am Freitag besuchen wir die Jasmin-Thai-Bar, um einen speziellen kulturellen Ort in Wuppertal kennenzulernen und und dort mit Karaoke-Singen mitzufeiern.
Treffen ist um 22 Uhr der Kunstverein in der Hofaue, Ortskundige Mutige könne direkt in die Calvinstraße/Mühlenschütt 4.

 
Studium:Stadt

Eine Performance von Anja Lautermann und Frauke Berg
im Rahmen der Wuppertaler PerformanceNacht 2015

Freitag, 2. Oktober 2015
20.15 und 22.00 Uhr




Studium:Stadt Probe


Der Neue Kunstverein Wuppertal präsentiert im Rahmen der Wuppertaler PerformanceNacht 2015 das Projekt Studium:Stadt von Anja Lautermann (Musikern) und Frauke Berg (Bildende Künstlerin).
Der Name des Projektes ist auch Konzept. Das Thema Stadt, als zentraler Ort des Zusammenlebens vieler Menschen, wird durch Sammlung, Bearbeitung und Strukturierung klanglicher und visueller Eindrücke aufbereitet. Animierte Zeichnungen und Field-Recordings werden zu einer ineinandergreifenden Collagen-Komposition verarbeitet und auf der Bühne durch mechanische Instrumente und Stimme improvisatorisch ergänzt. Durch den Einsatz von Projektion, Stimme, Worten und ungewöhnlichen Klangerzeugern findet eine sehr persönliche Positionierung der Künstlerinnen zum urbanen Lebensraum, in dem sie sich selbst tagtäglich bewegen, statt.Für die Wuppertaler Performance Nacht wurde eine Performance entwickelt, deren visuelle und auditive Eindrücke u. a. in der Recherche und Auseinandersetzung mit dem städtischen Raum in Wuppertal gewonnen wurden. Die aktuelle Performance wird an dem Abend zweimal, um 20.15 und um 22.00 Uhr aufgeführt.
Der Neue Kunstverein Wuppertal verfolgt mit der Einladung an Frauke Berg und Anja Lautermann auch die Fortsetzung der eigenen Auseinandersetzung mit dem Stadt im Rahmen der Reihe StadtRaumArchitektur (2012/13).

 
EIN 1.7 - Michael Seeling

Mittwoch, 25. November 2015, 19.00 Uhr

Zum siebten Abend "EIN - 1 Abend, 1 KünstlerIn, 1 Werk, 1 Bar" hat der Neue Kunstverein Wuppertal Michael Seeling eingeladen. Das Wechselspiel zivilisatorischer und kultureller Prozesse, die sich unter anderem auf die Betrachtung von Natur oder Naturphänomenen beziehen, um Wahrnehmungsoptionen zu erweitern, ist der Ausgangspunkt seines bildhauerischen Handelns. Strukturelle Beziehungen werden mit seinen Arbeiten räumlich nachvollziehbar und die Bildhauerei durchdringt so unseren Alltag.
Weitere Informationen zu Michael Seeling finden Sie unter: http://www.michael-seeling.de.

Michael Seeling - Matrix Opuntia monacantha, 2012, Bleistift auf Papier, 76 x 56 cm


"EIN - 1 Abend, 1 KünstlerIn, 1 Werk, 1 Bar" ist eine Veranstaltungsreihe des Neuen Kunstverein Wuppertal. In loser Folge werden sich Künstlerinnen und Künstler mit einem Werk an einem Abend im Ausstellungsraum des Vereins in der Hofaue 51 vorstellen. Weitere Vorgaben gibt es nicht. Die Vorstellung kann zu einem Gespräch über das Wetter oder die Kunst führen, die/der KünstlerIn kann befragt werden oder selber Fragen stellen, es kann geschwiegen, diskutiert, gestritten, geliebt oder getrunken werden. Die Bar ist an diesem Abend geöffnet.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 14