Rückblick
Straße lebt! 5 FotografInnen

11. & 12. August 2012
Eröffnung: 10. August 2012, 19 Uhr



Frieder Zimmermann - Schaufenster 1

 

Eine Ausstellung mit Werken von Juliusz Jarzembowski, Eric Pauwels, Georgie Jerzyna Pauwels, Anna Solecka und Frieder Zimmermann

An einem Wochenende zeigen fünf Fotografinnen und Fotografen, wie vielfältig die Sicht auf das Leben in den Straßen von Städten dieser Welt sein kann. Die Arbeiten sind in einem längeren Zeitraum entstanden. Thema und Präsentation wird begleitet von Gesprächen und Meinungsaustausch. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind während der drei Tage anwesend.

 
Heike Klussmann - Surround

16. Juni - 29. Juli 2012
Eröffnung: 15. Juni 2012, 19 Uhr
Download Einladung


 



Heike Klussmann (*1968) lebt in Berlin und ist Professorin für Bildende Kunst/Architektur an der Universität Kassel. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität der Künste Berlin und lehrte unter anderem am Art Center College of Design Pasadena in Kalifornien.
Heike Klussmann führt uns an gebaute und gedachte Umwelt heran. Ihre Werke sind oft Installationen, die sich architektonischer Referenzsysteme bedienen. Sie hinterfragen die Art und Weise, wie wir betrachten, was wir sehen und was wir sehen möchten. Sie sind Versuche, Prozesse der Wahrnehmung und unser Streben nach Stabilität und Sinn unter den Bedingungen drastischer, immer höherer Geschwindigkeiten der Veränderung von Städten in den Perspektiven von Kunst und Architektur zu erkunden.
Im Neuen Kunstverein Wuppertal präsentiert sie erstmalig die 20-teilige Videoarbeit „Surround“. Die filmische Installation nimmt Bezug auf die zur Zeit im Bau befindliche U-Bahnlinie Wehrhahn in Düsseldorf, die Heike Klussmann seit 2002 gemeinsam mit netzwerkarchitekten PartG plant. Aus den Entwürfen schafft die Künstlerin eine Bilderwelt, in der sich die Grenzen von flächigen Bildern und räumlichen Vorstellungen verschieben. Einerseits sehen wir ein bewegtes Bild, das uns scheinbar eine Orientierung ermöglicht, andererseits bewegen wir uns innerhalb eines offenen Raumes, den wir nicht überblicken können. Ist der Raum Modell des Films oder wird er zu seiner Essenz? Der Dialog von Stadtraum, Bildraum und Ausstellungsraum wird zu einem spannenden und offenen Experiment, an dessen Ende die Sicht vielleicht versperrt, aber eine neue Erfahrung von Raum gewonnen wird.

 

 
Am Anfang waren alle dagegen

Wissensbasis Stadt Raum Architektur
im Neuen Kunstverein Wuppertal
Vorträge, Diskussionen & Aktionen
24. Mai - 4. Juli 2012
Download Programm/Einladung


 

Das Projekt diskutiert städtebauliche, architektonische und räumliche Situationen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Implikationen aus verschiedenen Perspektiven, um Impulse zur Neu- und Umbewertung städtischer Gefüge aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zu generieren. Die Schnittstelle von Architektur und Kunst bietet die Möglichkeit, jenseits von stadtplanerischer Funktionalität, neue Wege des Denkens über die Stadt als Lebensraum zu reflektieren. Die Einbindung unterschiedlicher Akteure begegnet Krisen und fördert utopische Momente sowie Ideen, die auch für eine zukünftige Entwicklung und einen alltäglichen Umgang mit Stadt konkrete Impulse setzen.


Auftakt:
Donnerstag, 24.5.2012, 18 Uhr
Wo eigentlich ist die Wupper? Stadtspaziergang Wupperpfad
Studierende des Lehrstuhls Städtebau, Universität Wuppertal
(Start im Neuen Kunstverein Wuppertal)  

 

Samstag, 2. Juni 2012, 11.30 - 20.30 Uhr
11.30
Begrüßung Matthias Nocke, Kulturdezernent Wuppertal

12.00
Merlin Bauer (Künstler, Graz/Köln)
In öffentlichen Angelegenheiten unterwegs

13.00
Oliver Gather (Künstler, Düsseldorf)
Wohnzeit

14.00
Stefanie Gernert (Architektin, Hamburg)
Die Universität der Nachbarschaften - Ein Projekt auf der Elbinsel

16.00
Markus Draper (Künstler, Berlin)
Der Sohn des Architekten

17.00
Manuel Franke (Künstler, Düsseldorf)
RAL und die schräge Farbe. Wuppertal als Extremverdichtun

18.30
Jan Kampshoff (Architekt, Münster/Kassel)
Stay for a while

19.30
Leni Hoffmann (Künstlerin, Düsseldorf/Karlsruhe)
timewaster__ein plädoyer für den umweg



Mittwoch, 6. Juni 2012, 19 Uhr
Youth Changemaker City - Verändere Deine Stadt
Holger Bär - Endlich mal Ruinen

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19 Uhr
Johannes Busmann - Döppersberg
Jutta Hesse - Zukunft Hofaue

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19 Uhr
Bärbel Offergeld - Schwebestaat Wuppertal
Elke Beccard - Stadthäuser für Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Zwischennutzungsagentur - Resümee
Start: 10.00 Uhr, Café ADA, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 13.30 - 22.00 Uhr
Raumaktivisten - private Außenräume/öffentliche Innenräume
brink Ereignis zwischen Kunst und Wissenschaft - Sprung
Wiesenstraße 118, 42105 Wuppertal

Mittwoch, 27. Juni 2012, 19 Uhr
Critical Mass - Mit dem Rad vom Bahnhof Oberbarmen zum Neuen Kunstverein Wuppertal
Start: Bahnhof Oberbarmen

Mittwoch, 4. Juli 2012, 19 Uhr
Ralf Witthaus - Rasenzeichnungen
Neue Arbeit Neue Kultur - Wandelgarten



Das Projekt wird gefördert von:


Der Neue Kunstverein Wuppertal wird gefördert durch:

 
Martin Spengler - Idealwelle

Aufgrund des großen Erfolgs verlängert:
Am 4. bis 5. und 11. bis 15. April noch im Neuen Kunstverein zu sehen!
An den Osterfeiertagen bleibt die Galerie geschlossen.
Download Einladungskarte


Martin Spengler: Neue Heimat, 2009
Wellpappe, Gesso, Graphit, Edding, 200 x 378 x 25 cm (3-tlg.)


Martin Spengler, 1974 in Köln geboren, schnitzt aus aufeinandergeklebter Wellpappe kleinteilige Elemente, die er mit verschiedenen Techniken überarbeitet und zu großformatigen Reliefs montiert. In der Wahrnehmung führt dies zu einer optischen Reizüberflutung. Ein Seherlebnis welches mit den Motiven von Architekturen und urbanen Gestaltungen korrespondiert, wie etwa der Kölner Dom, Wohnblöcke, Autobahnkreuze oder auch Achterbahnen. Mit der detailgenauen Darstellung, die zu ornamentalen Mustern führt, reflektiert Martin Spengler das Verhältnis von Individuum und Masse. So weisen z. B. Arbeiten wie „Neue Heimat“ eine detailgenaue, aufwändige Gestaltung auf und verweisen gleichzeitig auf die Uniformität und Entindividualisierung der Massenbauweise. Erscheinen die ornamentalen Muster als abstrakte Gestaltungen lässt sich doch die jeweils zugrundeliegende Ordnung nicht verleugnen. So ist beispielsweise der Kölner Dom „immer auch ein Zeichen der Macht: Von der Kirche angefangen und von den Preußen zu Ende gebaut, um ihn als Nationaldenkmal für Ihre Zwecke zu gebrauchen. Zugleich ist er als Produkt des Menschen nur möglich durch die organisierte Zusammenarbeit vieler Menschen. Mein besonderes Interesse gilt dabei auch der Ornamentik. Das Ornament bietet nicht nur ästhetischen Mehrwert, sondern bietet zugleich auch die natürlichste Lösung für funktionale Probleme - wie es etwa am Autobahnkreuz deutlich wird.“ (M. Spengler).

Eine Ausstellungskooperation mit der Städtischen Galerie Remscheid. Die Städtische Galerie Remscheid zeigt Martin Spengler vom 28.4.-10.6.2012. Es erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung und der Neue Kunstverein Wuppertal werden gefördert durch:


 
6PACK - MOVING ART BOX 2012/13

Samstag, 17. März 2012, 18-22 Uhr
Download Einladung




 

Die Künstlergruppe 6PACK (Jörg Lange, Bodo Berheide, Regina Friedrich-Körner, Peter Klassen, Renate Löbbecke und Nanny de Ruig) startet ein neues Projekt der KUNST:KISTE. Seit 2002 war sie, gefüllt mit Kunstwerken und Projektideen, in den Partnerstädten von Wuppertal und sorgte für einen intensiven kulturellen Austausch. Die Veranstaltung im Neuen Kunstverein Wuppertal ist der Beginn einer neuen Reise, in deren Mittelpunkt internationale Interaktionen stehen, an denen sich zahlreiche Künstlergruppen beteiligen. Alle greifen die experimentellen und die gemeinschaftliche Auseinadersetzung auf; Inhalt und Form der Kiste werden sich im Laufe des Prozesses immer wieder verändern.  
Die website www.movingartbox.de begleitet das Projekt und lädt ein, sich über den aktuellen Stand zu informieren sowie gemeinsam darüber zu kommunizieren. Alle Ergebnisse - und alle beteilgten Künstler - kann man bei Rückkehr der KUNST:KISTE im Frühjahr 2013 in Wuppertal erleben. Neben der Gruppe 6PACK beteiligen sich am Start: Georg Janthur, Ina Sladic, René Jeuckens, Grischa Windus, Zbigniew Pluszynski, Holger Bär, Sylvie Hauptvogel, Maik Ollhoff, Thomas Mau, André Chi Sing Yuen, Sala Seddiki, Jürgen Grölle und Maurycy. Nach dem Wochende geht die Kunst:Kiste dann auf eine Reise mit den Stationen Lothar Götz/Sunderland (GB), Guda Koster/Amsterdam (NL), Josefina Pino u. Peter Marquant/Cala Figuera (E), Luzern (CH), Carl-Peter Buschkühle/Gießen (D), Dagmara u. Bartek Angier-Sroka/Legnica (PL), ArToll Kunstlabor/Bedburg-Hau (D) und kommt schließlich zurück nach Wuppertal.

 
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