Rückblick
Christian Schreckenberger - listen and repeat

8. März 2014 - 6. April 2014
Eröffnung: Freitag, 7. März 2014, 19 Uhr

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Christian Schreckenberger: "Man kann ja nie wissen", 2013,
Regal, schwarzer Teppich, verschiedene Materialien, Lichttechnik, 200 x 190 x 50 cm

 

Die Ausstellung „listen and repeat“ des Bildhauers Christian Schreckenberger ist der Auftakt zu einer Ausstellungsreihe unter dem Begriff „Alltag“, die der Neue Kunstverein in den kommenden Monaten präsentiert. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler diesem weitläufigen Begriff, der viele direkte, indirekte, poetische, analytische, absurde und wortwörtliche Deutungen ermöglicht.

Christian Schreckenberger, der in Düsseldorf lebt und arbeitet, beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Formen und Phänomenen, die er als „Archetypen einer kollektiven Erinnerung“ bezeichnet. Seine Plastiken und Installationen sind weniger Neuschöpfungen als vielmehr träumerisch verdichtete Fragmente einer gegebenen Dingwelt, die er uns seltsam vertraut und rätselhaft alltäglich vor Augen führt. Seine Installation im Kunstverein stellt Fragen nach der Identität, Wahrscheinlichkeit und Einzigartigkeit von Objekten und somit nach der Doppelbödigkeit dessen, was wir gemeinhin Realität nennen.

 
Lebensrollen - Erfahrungen von Damen und Herren ab 65

25. Januar 2014 bis 02. Februar 2014

Eröffnungsprogramm Samstag, 25. Januar 2014
14.00 Uhr: "Damen und Herren ab 65"
15.30 Uhr: Eröffnung u.a. mit Ursula Schulz, Bürgermeisterin, und Lilo Mangelsdorff, Regisseurin
16.00 Uhr: "Kontakthof With Ladies And Gentleman Over 65"

Im Rahmen der Jubiläumsspielzeit 2013/2014 zu 40 Jahre Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, www.pina40.de, zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation die Ausstellung "Lebensrollen". Die Pina Bausch Foundation begleitete das letzte Gastspiel des Kontakthof Senioren-Ensembles und zeigt die Ergebnisse in einer aktuellen Präsentation: Eine Auswahl großformatiger Porträts und Interviews ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, den Persönlichkeiten der Damen und Herren näher zu kommen: Welchen besonderen Herausforderungen sie sich stellen mussten, was sie trotz fortgeschrittenen Alters neu lernen mussten oder was für sie besonders beeindruckend war.

Zur Eröffnung zeigen wir im Rahmen dieses Kontakhof spezial am Freitag, den 25. Januar 2014 von 14 - 18 Uhr die Filmdokumentationen "Damen und Herren ab 65" (D 2002, R. u. B.: Lilo Mangelsdorff) und "Kontakthof With Ladies And Gentlemen Over 65" (D 2001, R.: Peter Przygodda). Zudem zeigen wir im Rahmen der Jubiläumsspielzeit am 23. Mai 2014 von 20 bis 22 Uhr unter dem Titel "Filmreihe Tanztheater" weitere Filme zum Tanztheater Wuppertal.

 
Silke Schatz - Sunshine Day and Night

30. November 2013 - 12. Januar 2014
Eröffnung: Freitag, 29. November 2013, 19 Uhr




Silke Schatz: "Mittagsdisko", 2012, Blei- und Buntstift auf Papier, 90 x 120 cm, Foto: Mareike Toche, Köln

 

Silke Schatz arbeitet in den Medien Zeichnung, Malerei und Installation. In ihren Arbeiten geht es häufig um Erinnerungen – an biografische Begebenheiten, an Orte, an Geschehnisse. Bekannt geworden ist sie vor allem mit monumentalen Bunstift-Zeichnungen auf Papier, die auf den ersten Blick an Architekturzeichnungen erinnern. Allerdings geht es in den Arbeiten nie um eine exakte Abbildung der Architektur, sondern um eine geistige Durchdringung der dargestellten Gebäude. Die gezeichnete Linie wird bei Silke Schatz zur Verlängerung eines Gedankens.
In ihrer Ausstellung „Sunshine Day and Night“ für den Neuen Kunstverein Wuppertal, werden Werke zu sehen sein, die sich sowohl auf die Architektur des Kunstvereins als auch auf den Ort Wuppertal beziehen. Dazu gehören u.a. eine neue großformatige Zeichnung und
Skulpturen, die das Wuppertaler Schauspielhaus zum Thema haben. Zudem zeigt Silke Schatz eine Lichtinstallation und produziert zum ersten Mal einen Film: „Made in Wuppertal".

 
Raum

Ein Ausstellungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Kooperationspartnerschaft Schule/Kunstverein

9. November 2013 - 17. November 2013
Eröffnung: Freitag, 8. November 2013, 17 Uhr


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Ausstellungsbesuch der Schulen im Neuen Kunstverein Wuppertal

 

Eine gelungene Kooperation zwischen drei Schulen und dem Neuen Kunstverein Wuppertal feiert mit der ersten Ausstellung von SchülerInnen am Freitag den 8. November 2013 Premiere. Rund zwei Jahre lang besuchten SchülerInnen im Alter zwischen 7 und 19 Jahren die unterschiedlichen Ausstellungen im Neuen Kunstverein Wuppertal. Sie haben dabei die Positionen zeitgenössischer Künstler/innen betrachtet, hinterfragt und mit museumspädagogischen Aktionen dazu experimentiert.

Die Ausstellung „Raum“ mit künstlerischen Sichtweisen der SchülerInnen ist der  Höhepunkt dieser Kooperationspartnerschaft. Die OGGS Yorckstrasse, die Else Lasker-Schüler Gesamtschule und das Wilhelm Dörpfeld Gymnasium haben damit zeitgenössische Kunst in ihr Programm aufgenommen. In Unterrichtsabläufen wurde das Thema behandelt und die SchülerInnen ermutigt künstlerisch zu arbeiten.

Wir freuen uns mit Spannung auf Objekte, Videos, Rauminstallation, Fotografie und vieles mehr. Die Altersspanne und die Auseinandersetzung mit Raum auch im schulischen Kontext lässt eine spannende Ausstellung erwarten. Insbesondere da hier SchülerInnen aus drei verschiedenen Schultypen gemeinschaftlich ihre Kunst zeigen.

 
Lothar Götz - Retreat

14. September 2013 - 27. Oktober 2013
Eröffnung: Freitag, 13. September 2013, 19 Uhr

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Lothar Götz: Berlin - Flatowallee 16, Acryl/Wandfarbe, ca. 12 x 4 m, 2013,
Neuer Kunstverein Wuppertal, Foto: Gerd-Otto Schmidt

 

Die Arbeitsweise von Lothar Götz reicht von Wandbildern und raumfüllenden Installationen zu Malereien und Zeichnungen. Dabei verbindet die unterschiedlichen Praktiken eine Auseinandersetzung mit Architektur, einem abstrakten Formenvokabular und einer intensiven Farbgebung. Ausgangspunkt seiner Werke sind Räume und deren Funktion, die möglichen Bewohner oder die Geschichte, die er mit zahlreichen unterschiedlichen Vorstellungen und Phantasien füllt. So erscheinen die Zeichnungen von Lothar Götz als Entwürfe einer fantastischen Architektur von Häusern, Villen oder auch Gärten, die durch die Imagination zu farbenreichen und lebendigen Geschichten und Erlebnissen erwachen.

Ausgangspunkt der Ausstellung “Retreat” im Neuen Kunstverein Wuppertal ist eine Serie von Zeichnungen mit demselben Titel, in denen er imaginäre Rückzugsorte für Personen und persönliche Objekte entwarf. Diese bilden die Grundlage für eine extra für den Kunstverein geschaffene Installation und eine umfangreiche Wandarbeit. Hier schafft Lothar Götz durch einen Einbau eine veränderte räumliche Situation und mit dem Wandbild eine völlig neue Atmosphäre. Während die geometrischen Formen und Farben einerseits auf den Ideen der ausgestellten Zeichnungsserie "Retreat" beruhen, spiegeln sie andererseits die Beschaffenheit des Raumes und füllen ihn mit eigenen Vorstellungen, die den Ort zu einer Utopie der Phantasie machen. So wird der Ausstellungsraum zu einem „Rückzugsraum“,  zu einem Ort der Erinnerungen und Vorstellungen, der Wünsche und Begierden, in dem sich der utopische Anspruch mit einem aktuellen, individuellen Lebensgefühl verbindet.


Mit freundlicher Unterstützung der


 
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